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Trainingsanalyse mit Strava und Stravistix

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Trainingsanalyse mit Strava und Stravistix

IF IT’S NOT ON STRAVA IT DIDN’T HAPPEN

Jeder Sportler benutzt wohl irgendein Tool um seine Aktivitäten zu tracken. Ich bevorzuge Strava und nutze es seit etwa einem Jahr. Alle Trainingseinheiten, die ich mit meiner Garmin Uhr aufnehme, werden auf mit Strava synchronisiert. Die grafische Aufbereitung der Daten in der Smartphone App oder in der Web App ist sehr hilfreich um den Trainingseffekt zu beobachten. Man kann sich mit seinen Freunden vergleichen und somit die Motivation hoch halten. 

Einleitung

In diesem Beitrag werde ich auf die „Fitnesskurve“ von Strava und Stravistix eingehen. In diesem Diagramm sieht man den Anstieg oder Abfall seiner Fitness, Ermüdung und Form. Diese Daten werden aus den Aktivitäten und Körpereigenschaften berechnet und sind daher natürlich niemals 100% genau. Einen Trainer ersetzt man dadurch also nicht, aber man bekommt einen Überblick und kann einen Trend erkennen.

Der Screenshot zeigt das Diagramm von StravistiX, einer Google Chrome Erweiterung. Sieht auf den ersten Blick komplizierter aus, als es ist. Grundsätzlich gibt es 3 Werte, welche ich kurz erläutere, eine genaue Beschreibung findet man bei Strava.

Beschreibung der Werte

  • Fitness: Die rote Linie zeigt die allgemeine Fitness. Diese wird aus Dauer, Intensität und Strava Suffer Score der absolvierten Trainingseinheiten berechnet.
  • Ermüdung: Die schwarze Linie zeigt die Ermüdung. Diese wird wie die Fitness mit einer Formel von Strava berechnet.
  • Form: Die grau gefüllte Kurve zeigt die Form. Diese ist die Differenz aus Fitness und Ermüdung. Nach harten Trainingstagen ist die Form auch mal im Keller, geht aber durch Pausentage schnell wieder hoch, hält sich aber immer etwa zwischen -40 und +40 auf.

Analyse

An dem Verlauf der roten Linie der letzten 12 Monate etwa, sieht man, dass meine Fitness angestiegen ist. In den Phasen, in denen ich weniger Aktivitäten hatte, fällt die Kurve etwas. Gleichzeitig sinkt die Ermüdungskurve und die Form geht hoch. Deutlich erkennt man dies um die Weihnachtszeit, da ich 2 Woche komplett pausiert habe.

Nach dieser Pause war der Fitnessanstieg dann wieder deutlich spürbar. Kürzere Ruhephasen sind jedoch sinnvoller, da die Ermüdung schon nach einem Tag deutlich abfällt ohne großen Fitnessverlust. Auf dem nachfolgenden Screenshot ist der Verlauf der letzten 7 Tage sowie einer berechneten Prognose.

Demnach kann man erkennen, dass ohne weitere Trainingseinheiten meine Form am 28. Mai bei etwa 30 ist, also locker im grünen Bereich. Fast schon zu ausgeruht, da ich aus Erfahrung weis, dass mehr als 2 Tage Pause vor einem Wettkampf eher schlecht sind. Eine extrem anstrenge Trainingseinheit diese Woche wäre aber auch sehr schlecht, da dadurch die Ermüdung zu stark ansteigt und die Form in den roten Bereich sinkt. Als Optimal erscheinen mir kurz und knackige Einheiten, bei denen die Werte bis zum Wettkampftag etwa konstant bleiben.